Der Regionalverband Ruhr (RVR) als Verband öffentlichen Rechts hat den gesetzlichen Auftrag, die nachhaltige Gestaltung des Ruhrgebietes für eine lebenswerte Metropolregion voranzutreiben. Durch den Kauf von Flächen zur Naherholung wurde der RVR in den letzten 100 Jahren zu einem der größten kommunalen Waldbesitzer in Deutschland. Etwa 18.000 ha Grundbesitz, bestehend aus Wald, Wasserflächen, Freiflächen und ehemaligen Bahntrassen, nennt der RVR sein Eigen. Ein beachtliches, überregionales Radwegenetz von insgesamt 1.200 km spannt sich über die gesamte Region – häufig auf alten Bahntrassen.
Planungsgrundlagen
Das Team Liegenschafts- und Ingenieurvermessung liefert mit Software von rmDATA die Planungsgrundlagen und Bestandsdaten für viele Infrastruktur- und Tourismusprojekte. Dabei nehmen die Vermessungstrupps die Bahntrassen, Abraumhalden und sämtliche Ingenieurbauwerke terrestrisch auf. Die Messdaten wertet man in rmDATA GeoMapper aus, wobei er bereits auf die Fachschale geodätische Berechnung direkt im CAD zurückgreift. Das Team erstellt Bestandspläne, Lagepläne und Grundrisse und liefert diese an die Kollegen der Planungsreferate.
Die Realität ins Büro holen
Die Techniker des RVR nutzen auch rmDATA 3DWorx regelmäßig. „Mit den Daten aus den 3D-Laserscans können wir erstmals im Handumdrehen Grundrisse ableiten, Profile erstellen und Punktwolken in verschiedenen Formaten an Planer und Architekten weitergeben”, lobt Teamleiter Carsten Lutter den Mehrwert der Punktwolkenbearbeitung. Sehr gut komme bei den Projektbeteiligten an, dass Punktwolken über rmDATA 3DWorx WebShare weitergegeben und einfach visualisiert werden können. „Damit holen wir in Besprechungen die Realität ins Büro und können das eine oder andere Maß rasch aus der Punktwolke entnehmen.”
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