Stadtgrundkarte führen mit rmDATA-Software
Die Mitarbeiter im Außendienst führen Ingenieurvermessungen oder Kanalaufmaß für die Nachführung der Stadtgrundkarte von Darmstadt durch. Fotos: © Bernd Malsy, Stadt Darmstadt
Die gesamte Stadtgrundkarte von Darmstadt wird in einer zentralen Multiuser-Datenbank blattschnittfrei verwaltet.
Für das Führen der umfangreichen Stadtgrundkarte in Darmstadt bietet rmDATA eine optimale Lösung.
„Als ich in der Abteilung Vermessungstechnischer Dienst der Stadt Darmstadt begann, war mein erster Auftrag, mich um die Beschaffung neuer Software zum Führen der Stadtgrundkarte zu kümmern”, erzählt Abteilungsleiter Jens Bingenheimer. Damit starteten umfangreiche Recherchearbeit und intensive Tests, die in eine europaweite Ausschreibung mündeten. Schlussendlich erhielt die Bietergemeinschaft aus rmDATA und GEOSOFT den Zuschlag.
Die Abteilung ist mit dem Erfassen und Bereitstellen räumlicher Informationen für alle planenden und bauenden Ämter in der Stadtverwaltung der Wissenschaftsstadt betraut. Sechzehn Mitarbeitende, neun Personen im Innendienst und sieben im Außendienst, erbringen Dienstleistungen wie Ingenieurvermessung oder Kanalaufmaß und führen die Stadtgrundkarte nach.
Die Stadtgrundkarte beinhaltet Straßen- und Wegebegrenzungen, Mauern, Zäune, Bäume, Relief, Gewässer, oberirdische Objekte der Ver- und Entsorgung und alle Objekte, die sich im öffentlichen Raum befinden.
Umfangreiche Anforderungen – eine optimale Gesamtlösung
„Mit der Einführung von GeoInfoDok NEU, der Dokumentation zur Modellierung der Geoinformationen des amtlichen Vermessungswesens, stand ein Systemwechsel im Amt bevor”, konkretisiert Bingenheimer. „Unser Ziel war es, einen Anbieter zu finden, der unsere umfassenden Anforderungen erfüllen und den gesamten Datenfluss abbilden kann.” Durch die Partnerschaft von rmDATA und GEOSOFT können beide Firmen gemeinsam diese Anforderungen erfüllen.
Im Workflow wird ein Projektbereich zur Bearbeitung in der rmDATA-Grafiksoftware ausgewählt und an den Außendienst übergeben. Im Produkt von GEOSOFT, das auch die Spezifikationen der hessischen Katastervermessung beherrscht, erfolgt die geodätische Berechnung. Danach spielt rmDATA GeoMapper seine Stärken aus, wenn es um das Bearbeiten der CAD- und GIS-Daten und um die Planerstellung geht. Bei der qualitätsgesicherten Übernahme der Daten in die zentrale Datenbank unterstützen Vergleichsdarstellungen sowie eine Protokollierung der Änderungen am Objekt. Die Möglichkeit eines Live-Datenbestands mit beliebig vielen Bearbeitungsständen (Projektbereichen) garantiert das gleichzeitige Arbeiten mehrere Mitarbeiter in großen Organisationen, wie der einer Stadtverwaltung.
Ausschlaggebend
Für den Auftraggeber waren die zahlreichen softwaretechnischen Features entscheidend, wie etwa eine funktionierende Stapelbearbeitung des GEOSOFT-Produktes, die Riss-Erstellung in der Planerstellungssoftware GeoMapper inklusive Textfreistellung und verzerrter Darstellung und, dass man Geländemodelle in Pläne integrieren kann. Bingenheimer ergänzt noch einen wesentlichen Punkt: „Ausschlaggebend war bei all dem, dass wir Abhängigkeiten von Drittanbietern reduzieren und stattdessen einen direkten Ansprechpartner wollten.”
Bingenheimer betont an dieser Stelle die engagierte Kundenbetreuung durch rmDATA. Diese beginnt bei der verlustfreien Übernahme der Geodaten vom alten in das neue System und geht über das Erstellen einer speziellen Konfiguration bis hin zur laufenden Unterstützung. Der Geodät bringt es auf den Punkt: „Wir sind sehr zufrieden mit der Projektbegleitung in dieser Einführungsphase. Aus einer Geschäftsbeziehung wurde eine kollegiale Zusammenarbeit, weil alle Beteiligten eines wollen: gemeinsam eine gute Lösung schaffen.”
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