Auch wir verwenden Cookies

Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Erfahrung auf unserer Website zu bieten, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren.


FME im "Grenzeinsatz" bei den Österreichischen Bundesforsten

Eine Waldszene: Mehrere flache, weiße Steine liegen auf moosigem Boden zwischen Bäumen. Auf den Steinen sind schwarze Ziffern und Symbole gemalt, einige zeigen Kreuze oder Nummern. Die Umgebung wirkt ruhig und naturbelassen.

Fotodatenbank der Grenzsteine inklusive Sachdaten der Österreichischen Bundesforste

Zweigeteilte Landschaftsaufnahme: Oben felsige Klippen mit Grasbewuchs; unten zwei hölzerne Kreuzpfosten am Wanderweg in einer bergigen, grünen Landschaft vor blauem Himmel.
Flussdiagramm mit drei parallelen Pipelines (Tester, Tester_2, Tester_3). Jede durchläuft nacheinander AttributeTrimmer, BinaryDecoder und RasterReplacer, mit Pass/Fail-Entscheidungen am Anfang und Endausgaben Output oder Rejected.

FME-Server-Job: "Binary Decoder und Raster-Replacer"

Eine mehrstufige Datenfluss-Pipeline: HTTP-Eingänge liefern Daten, Felder werden zugeordnet und transformiert (Beispiel: punkte_bld), dann werden SQL-Abfragen in mehrere Zieltabellen ausgeführt.

Der in FME integrierte „HTTPCaller“ checkt, ob das betreffende Foto auch tatsächlich aus dem Speicher heruntergeladen werden.

Die österreichischen Bundesforste dokumentieren Grenzsteine mit Fotos und binden diese mittels FME in ihr Datenbank-System ein.

Seit 2020 werden bei den Österreichischen Bundesforsten die Außengrenzen mit einer eigens dafür entwickelten App auf mobilen Geräten erfasst. Dabei werden neben beschreibenden Daten auch bis zu drei Dokumentationsfotos je Grenzstein aufgenommen.

Die App synchronisiert die Sachdaten und die Bilder und in einem ersten Schritt werden sie über einen Geoserver in eine zentrale PostGIS-Datenbank ablegt.

FME Server Jobs

Im Backend kommt dann für die Aufbereitung und Weiterverarbeitung der FME-Server zum Einsatz. Der Kernprozess stellt das Auslesen der base64-Strings aus der Datenbank und die Umsetzung in jpgs mit dem FME BinaryDecoder in Kombination mit dem RasterReplacer dar. In diesem Workflow werden die Fotos gleichzeitig eindeutig benannt und richtig abgelegt. Periodisch werden die fertigen Bilder von einem weiteren FME-Serverjob aus diesem Arbeitsverzeichnis abgeholt und in einen azure-storage hochgeladen.

Datenprüfung

Neben diesen Kernprozessen läuft am FME Server in einem längeren Intervall auch ein Prüfjob, der mit einem „HTTPCaller“-Transformer checkt, ob das betreffende Foto auch tatsächlich aus dem Speicher heruntergeladen werden kann und eventuell korrigiert werden muss.

Berichte erstellen

Dipl.-Ing. Peter Fürst ist im Bereich Informationstechnologie bei den Bundesforsten tätig und nennt weitere Anwendungen von FME: „Neben diesen automatisierten, periodisch laufenden Verarbeitungs- und Qualitätssicherungsprozessen stellen wir am FME-Server auch Workflows bereit, mit denen die Endbenutzer bei Bedarf Berichte in Form von Excel-Listen oder html-Seiten erzeugen können.“ Hier wurde zum ersten Mal der „FME GeometryPicker“ mit einer ÖBf-eigenen WMTS-Betriebskarte im Frontend eingesetzt, der aus einer FME Server App ausgeführt wird.

In Summe wurden mit dieser Prozesskette in zwei Jahren bereits mehr als 100.000 Wartungseinträge und mehr als 140.000 Fotos verarbeitet.

Fürst erläutert das Wortspiel „Grenzeinsatz“: „Der FME Server arbeitet dabei zwar an der Grenze, ist aber selbst noch lange nicht im Grenzbereich. In naher Zukunft soll dieser Ansatz in unserem Unternehmen für einen ähnlichen Erfassungsprozess im Immobilienbereich eingesetzt werden.“


Bilder links: Die Bilder-Datenbank der Grenzsteine der Österreichischen Bundesforste, die mit Hilfe von FME-Serverjobs automatisiert verarbeitet werden.


rmDATA Kontakt

Gerne kümmern wir uns um Ihr Anliegen. Kontaktieren Sie uns auf diesem Weg einfach und direkt.

Nach oben